UNFOLD

Foto © Laurent Ziegler

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Training

Contemporary Training and Improvisation
Dieses Format baut sich grundsätzlich aus drei Teilen auf:
articulation & mobility
Ich begleite die Teilnehmer*innen behutsam bei der Erforschung und Differenzierung von nach innen und nach außen gerichteten Bewegungstendenzen, bei der Mobilisierung der Gelenke und der bewussteren Wahrnehmung der Qualität unserer Gesten im Raum.
endurance & flow
Während dieses Teils werden wir versuchen einen durchgehenden Bewegungsfluss über einen längeren Zeitraum nicht zu unterbrechen, obwohl ich weiteren Input geben werde. Ziel ist es mit der Herausforderung umzugehen den Atem und muskulären Kraftaufwand derart zu organisieren, dass in den zugrundeliegenden Bewegungsfluss noch zusätzliche improvisatorische oder tanztechnische Aufgaben integriert werden können.
fragmentation, inversion & integration
Besonders dieser Teil ist von surrealistisch verfremdeten, von fragmentierten soder sogar abstrakten Körperbildern aus der bildenden Kunst inspiriert. In meiner Auswahl der Motive werde ich sehr klar sein, aber bei der Art und Weise des körperlichen und tänzerischen Umgangs mit diesem Input motiviere ich den jeweiligen individuellen Zugang.
Am Ende der Klasse gibt es Zeit um in Resonanz mit den Erfahrungen des Trainings zu gehen.

Partner work and composition through touch
Ähnlich zum Contemporary Training starten wir mit einem spezifischen funktionalen Thema, dass wir nun mit den Händen an dem/der Partner*in durch behutsam angeleitete Berührungssequenzen erforschen. Dadurch verfeinern wir das Verständnis unserer skeletären Verbindungen genauso wie das intuitive Gefühl für komplexere Kontaktarbeit.
Im Verlauf der Klasse werden sukzessive die Grenzen zwischen meinem und deinem Körper verschwimmen und wir können beginnen externe skulpurale Bilder zu visualisieren um damit als Paar zu spielen. Dabei entwickeln wir in einer Reihe von try-outs weniger eine Übungspraxis für Hebungen oder gegenseitige Impulse, als vielmehr fundiertes Vertrauen in den anderen Körper, sodass sich die notwendige Technik fast von selbst ergibt, wenn sich zwei wie ein Körper bewegen und artikulieren. Mich faszinieren die Momente in welchen körperlich-skulpturale Konstellationen überraschend und fast mühelos entstehen.
Wie können wir in Folge solche Erfahrungwerte als Werkzeuge für die Partnerarbeit integrieren?