

- ImPulsTanz Wien (Contemporary Technique, Physical Theatre)
- Tanzquartier Wien (Contemporary Technique)
- Hong Kong Academy of Performing Arts (Contemporary Technique, Performance Lab)
- Codarts / Rotterdam Tanzakademie (Movement Research, Contemporary Technique - Release-based)
- K3 Kampnagel / Hamburg (Contemporary Training – Release-based)
- University of New Mexico / Department of Dance, Albuquerque (Contemporary Technique, Choreography, Movement for Actors)
- Theateruniversität Krakau / Polen (Contemporary Technique, Body Awareness)
- Internationale Tanzkonferenz Bytom / Polen (Contemporary Technique, Physical Theatre, Creative Works)
- Staniewski Center for Theatre Practices “Gardzienice” / Polen (Physical Coaching)
- Danec Development Foundation Warschau (Contemporary Technique, Movement Research)
- Konservatorium Wien Privatuniversität (Contemporary Technique, Choreografie)
- SEAD-Tanzakademie Salzburg (Contemporary Technique, Physical Theatre, Creative Works)
- tanzpool Wien (Contemporary Technique, Yoga)
- Oster- und Herbsttanztage Salzburg (Modern Technique, Partnering)
- Tanzstudio Margit Manhardt Wien (Modern Technique)
- Studio an der Wien (Contemporary Technique)
- Dark Camera Roma (Contemporary Technique)
- Company-Trainings u.a. für Liquid Loft, Tanztheater Wien, Tanztheater Homunculus, Tanz*Hotel, Pilottanzt, x-IDA Linz, item-Tanztheater Winterthur, u.a.
- Zahlreiche Schulprojekte, u.a. für Linz09, weiters am Musikgymnasium Wien, am BG+BRG Baden, u.a.
Ich persönlich betrachte das Unterrichten und Begleiten als einen gleichermaßen kreativen Prozess des Lernens, Austauschens und Forschens wie die eigentliche Probenarbeit.
Beide Aktivitäten stellen für mich nur unterschiedliche Pole einer permanenten Auseinandersetzung mit künstlerischer Präsenz dar.
Deshalb folge ich diversen Einladungen besonders auf dem professionellen Ausbildungssektor stets mit großer Freude und mit großem Engagement.
Trainingsbeschreibungen:
Contemporary Dance Technique
Am Beginn des Trainings steht ein improvisiertes Körper-Warm-Up, das eine differenzierte Eigenwahrnehmung, Wahrnehmung der Gruppe und des Raumes vorbereitet.
Dabei werden spielerisch und in einem dynamisch gesteigerten Fluss Strukturen des eigenen Körpers und die Beziehungen des Körpers über die Schwerkraft zu räumlichen und anderen körperlichen Begrenzungen getestet. Bei diesem Ansatz kommt vermehrt meine Auseinandersetzung mit der Feldenkrais-Methode ins Spiel, die ich besonders dem Wiener Feldenkrais-Practitioner Sascha Kausneker zu verdanken habe.
Im dem sich ständig weiter entwickelnden Bodentraining werden wir besonders auf differenzierte Kontakte zum Boden, auf Rollsequenzen (Release-based), auf eine organische Stärkung des Zentrums und auf die Entwicklung komplexerer Spiral-Moves aufbauen um dadurch die aktuellen körperlichen Ressourcen für eine weiter an die Peripherie und in den Raum gehende Bewegungssprache zu nützen.
Mir ist die individuelle und selbst-reflexive Research auch im täglichen Training wichtig und deshalb möchte ich versuchen immer wieder auch einen Pool des offenen Lernens zu kreieren.
In der Mitte spielen wir uns mit dynamischeren Curves und Swings und riskieren etwas ver-rückte Konzepte von Schwerkraft, Gewicht und Raum um eventuell andere Qualitäten zu entdecken, die rückwirkend wieder die persönliche Tanzsprache bereichern können.
Eine angeleitete Phrase schließt die Stunde ab.
Spontan können in das Training Elemente des Yoga, Atemübungen und Reflexionen über die Präsenz als PerformerIn einfließen.
Functional Expressivity
Dieser Workshop richtet sich besonders an diejenigen TänzerInnen und PerformerInnen, die das Trainingslab Feldenkrais – Zeitgenössisches Tanztraining von Sascha Krausneker & Georg Blaschke besuchen und dann vertieft in eine Auseinandersetzung zur persönlichen künstlerischer Praxis treten wollen. Es ist aber auch offen für erfahrene PeformerInnen, die Möglichkeiten des Umdeutens somatischer Wahrnehmungsprozesse in konkrete expressive, ästhetische und choreografische Statements erforschen wollen.
Funktionale Themen, die auf skeletären oder organbezogenen Prinzipien beruhen werden getestet, in Improvisationen körperlich in Bezug zu expressiven Darstellungsmöglihchkeiten gesetzt und in eine fokussierte Auseinandersetzung zu Fragen der Positionierung im Raum gestellt.
Aufgaben und Fragen dazu:
- das Shiften der Wahrnehmung von inneren zu äußeren Prozessen
- der somatische Zugang zu Movement Research und komplexer Partnerarbeit
- der Zusammenhang von nicht-beurteilendem Blick und Bewegung
- die expressiven Möglichkeiten von Körperhälften und von funktionaler Berührung
- die Platzierung von Körperformationen und deren Bewegungstendenzen aus der somatischen Organisation heraus in den Raum als choreografische Methode
- Ritualisierung und Stillstand von Bewegung und die Präsenz des Umraumes
- die Möglichkeit selbstorganisierter choreografischer Strukturen und Reflexionen zu Präsenz und Beobachtung von Präsenz
In diesem Workshop möchte ich meine aktuellen künstlerischen Erfahrungen und Prozesse auf einer Ebene des Mitteilens und gemeinsamen Forschens vermiteln.
Trainingslabor Feldenkrais – Contemporary Technique
Georg Blaschke (A) / Sascha Krausneker (A)
Das tägliche Training wird mit einer ca. 60 minütigen ATM (Feldenkrais Awareness Through Movement – lesson) beginnen. Jeder Tag wird eine ATM mit einem anderen funktionalen Thema beinhalten (z.B. Extension, Rotation, Flexion etc.), die zu gesteigerter Differenzierung sowohl des Bewegungsapparates als auch der Wahrnehmung führt. Feldenkrais ist eine höchst effektive und tiefgehende Methode, die das Erforschen von mühelosen Bewegungen in einem spannenden und entspannenden Lernprozess ermöglicht. Mögliche Effekte einer ATM können sein: verbesserte Balance und Haltung, leichtere Atmung, geklärte Beziehung von Muskeln und Knochen zur Schwerkraft und zum Boden, differenziertere Selbstorganisation, gesteigerte Präsenz im eigenen Körper und im Raum.
Im zweiten Teil des Trainings werden in teils improvisierter Movement-Research, teils in strukturierter Form die funktionalen Themen der Feldenkrais-Stunde in Verbindung mit einer zeitgenössischen Tanztechnik erforscht. Im Mittelpunkt stehen das Entdecken von und Spielen mit möglichen neuen und verfeinerten Bewegungsqualitäten, die aus einer gesteigerten Innenwahrnehmung heraus in das tänzerische Vokabular einfließen. Dem Spüren und Erforschen eines persönlichen Zugangs zu standards wie Rollsequenzen, Spirals, Curves und Turns sowie Extension und Dynamik von Bewegung wird genügend Zeit gegeben.
Speziell fokussiert wird der mögliche Zusammenhang der Feldenkrais-Methode mit Releasebased Movements, Yoga Postures und persönlichen Konzepten von Schwerkraft und Zentrum.
Die Präsenz im täglichen Training und ein Performing desselben eröffnen auf anderer Ebene weitere spannende Anknüpfungspunkte zur Methode, die wir reflektieren werden.